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How to be myself?!

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich wieder einmal einen Post, der sich mit der Selbstfindung beschäftigt für euch. Ich denke, jeder, der das Teenager-Alter schon erreicht bzw. durchgemacht hat, hat sich diese Frage bereits das eine oder andere Mal gestellt.

Wer bin ich? Wie finde ich meinen Weg?

Und ich bin hier, um meine eigenen Erfahrungen einfach mal zu teilen, vielleicht hilft es dem einen oder anderen ja weiter.

 

Bei mir find es mit dem Wechsel auf das Gymnasium an. Ich war 10 Jahre alt und hatte mir vorher noch nie im Leben Gedanken gemacht, ob meine Art und Weise "richtig" ist. Das ist doch eigentlich auch das Schönste an der Kindheit: man ist einfach man selbst und denkt gar nicht groß darüber nach. Man redet offen und ehrlich, hat Spaß und Freude an den kleinsten Dingen und lebt einfach jeden Tag richtig aus.

Jedoch war die sorglose Zeit dann also ab der 5. Klasse vorbei, denn da fand ich eine "Freundin", die nicht wirklich einen guten Einfluss auf mich hatte. Also keine Angst, nichts mit Drogen o.ä. - aber ihre Art war fürchterlich. Sie nahm sich selbst zu ernst, orientierte sich an ihrer großen Schwester und benahm sich, als wenn sie das Maß aller Dinge wäre. Ich, klein und blauäugig wie ich war, habe mich meinerseits dann auch an ihr orientiert. Sie war mein großes Vorbild, ich dachte ich müsse so sein, wie sie. Großer Irrtum.

Meine Mutter stellte schnell fest, dass ich mich veränderte. Ich kehrte mich mehr in mich, war melancholisch und legte auf die falschen Dinge wert. Das Äußere passte ich an meine "Freundin" an und eiferte ihr in allem nach. Ich wollte mich so kleiden wie sie, ihre Musik hören, ihren Einrichtungsstil übernehmen, ihre Hobbies zu meinen machen...

Ich war quasi nicht die Person, die ich eigentlich sein sollte. Das zog sich dann fünf Jahre, bis meine "Freundin" nach der 10. Klasse die Schule verließ. Sie hatte wohl "besseres" vor.

Wie dem auch sei, danach stürzte ich erst einmal in ein tiefes Loch. Es war, als ob ich die Orientierung in meinem Leben verloren hätte. Ich war so gewohnt, mich nach meiner "Freundin" zu richten, dass ich erst lernen musste zu wissen, was ich möchte und wie ich leben wollte. Das war ein echtes Problem, denn mir fehlten im Gegensatz zu meinen Schulkameraden und -Kameradinnen einfach die Zeit, die ich mit "Nachlaufen" beschäftigt war.

So langsam (und man merke, ich bin nun 25!) habe ich es im Griff und geschafft. Ich weiß, wer ich bin, was ich will und wie ich mein Leben führe. Es war ein langer Weg.

Was mir dabei geholfen hat:

1. Extrem geändert hat sich alles, als ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin. Man ist selbstständiger und macht automatisch das, was man für richtig hält.

2. Freunde, die einen unterstützen und so annehmen, wie man ist.

3. Mutig sein! Einfach mal wirklich das tun, wonach einem ist - ohne den Hintergedanken zu haben "oh, was denken nur die anderen von mir???" Und dann merken, dass es vollkommen okay ist, so zu sein, wie man eben ist.

4. Leute, die einen verbiegen wollen, ignorieren oder aus dem Leben streichen. Man sollte sich nicht abhängig von anderen Menschen machen. Nie. Merkt euch das

 

Also... wenn ihr Fragen habt zu mir oder meinem Werdegang, dann stellt sie mir gerne in den Kommentaren. Das war jetzt einfach mal ein kleiner Einblick, wie ich mich gefühlt habe bzw. wie ich meine Vergangenheit jetzt sehe. Damals ist mir meine Abhängigkeit natürlich nicht aufgefallen. Aber heute halte ich es für wichtig, dass jeder seinen eigenen Weg geht und seine eigene Person repräsentiert, denn

ihr seid gut und wundervoll so, wie ihr seid!

 

Alles Liebe,

eure RIA  

 

20.3.14 09:38
 
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